In dem Lichtleiterkabel werden keine elektronischen, sondern schnelle Lichtimpulse verwendet. Genau wie das digitale Koaxkabel benutzt man das Lichtleiterkabel um den DVD Player mit dem Receiver zu verbinden. Dafür kommen beide Kabel in Frage, aber für eins davon muss man sich dann entscheiden. Die Seele des Kabels besteht aus Polycarbonat, das ist das gleiche Material, aus dem auch CDs hergestellt werden. Darüber kommt dann ein robuster Gummimantel, der das Innere des Kabels schützen soll, aber gleichzeitig auch die Reflexionseigenschaften verbessert. Am Ende des Kabels, also an jedem Ende, ist ein Stecker angebracht. Diese Stecker werden ODT genannt und durch ihre Form sieht man sofort, in welche Buxe sie kommt. Lichtleiterkabel bekommt man in allen möglichen Längen. Die Vorteile des Lichtleiterkabels sind, egal wie lang das Kabel nun ist, die Lichtgeschwindigkeit fließt immer gleich schnell und gleich stark. Licht bewegt sich 300.000 Kilometer pro Sekunde. Ist das Kabel von minderwertiger Qualität, wird trotzdem nur ein winziger Verlust der Lichtgeschwindigkeit eintreten. Ein weiterer Vorteil des Lichtleiterkabels ist, das hier Photonen am Werk sind und keine Elektronen. Somit gibt es kein Störfeld. Ein Lichtleiterkabel kann deshalb auch ohne Probleme aufgerollt werden. Das sollte man ja bei einem elektrischen Kabel unbedingt vermeiden, da es dann zu Störungen und Frequenzverschiebungen kommen kann. Günstige Lichtleiterkabel erfüllen allemal ihren Zweck, es muss nicht immer ein teureres sein.
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